In diesem Beitrag findest du einen Steckbrief über den Fuchs, erfährst mehr über Größe, Nahrung, Lebensraum und Besonderheiten – und bekommst einen kleinen Einblick in das faszinierende Leben dieses anpassungsfähigen Beutegreifers.
Der Fuchs gehört zu den bekanntesten Wildtieren Europas. Füchse sind faszinierend – vielleicht gerade deshalb, weil sie so nah sind und trotzdem so „wild“ bleiben. Sie leben mitten unter uns: am Waldrand, auf Feldern, in Parks – und längst auch in unseren Städten. Und doch behalten sie etwas Unberührtes, Eigenes, das uns immer wieder staunen lässt. Doch obwohl der Rotfuchs (Vulpes vulpes) in Deutschland weit verbreitet ist, wissen viele Menschen nur wenig über sein Leben, seine Fähigkeiten und seine Rolle im Ökosystem.
Der Begriff Raubtier ist inzwischen veraltet. Heute spricht man davon, dass der Fuchs ein Beutegreifer ist. Er gehört zur Ordnung der Carnivoren, also der Fleischfresser.
Trotzdem ist der Fuchs ein Allesfresser. Neben Mäusen und kleinen Säugetieren frisst er auch:
Die Größe des Fuchses wird oft unterschätzt. Viele Menschen halten ihn für kleiner als er tatsächlich ist.
Ein ausgewachsener Rotfuchs erreicht:
Typisch für den Fuchs sind das rostrote Fell, seine schwarzen Beine, eine weiße Schwanzspitze, die spitze Schnauze und aufrechte Ohren. Im Winter wirken Füchse übrigens besonders kräftig, weil ihr Fell dann dichter und länger ist.
Der Lebensraum des Fuchses ist erstaunlich vielfältig. Ursprünglich bewohnte er vor allem Wälder, Feldflure und offene Landschaften. Doch Füchse sind wahre Anpassungskünstler und leben näher an uns Menschen, als wir vielleicht denken – auch im städtischen Raum. Viele Stadtfüchse durchstreifen nachts Wohngebiete auf der Suche nach Nahrung. Sie nutzen Komposthaufen, Mülltonnen oder Katzenfutter als zusätzliche Nahrungsquelle. Berlin gilt übrigens als die Stadt mit der höchsten Fuchsdichte: In Parkanlagen leben ca 1.700 Tiere und manchen Quellen zufolge sind es sogar bis zu 11.000 Stadtfüchse.
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Genau wie in Bezug auf ihren Lebensraum sind Füchse auch flexibel, was ihre Nahrung betrifft: Dazu gehören Mäuse, Ratten, Kaninchen, Insekten, Regenwürmer aber auch Beeren und Früchte. Im Herbst fressen Füchse oft Fallobst, im Winter auch Aas.
Für den Winter legen Füchse manchmal Vorräte für Notzeiten an: Sie vergraben Nahrungsreste – zum Beispiel Eier – und holen sie später wieder hervor.
Füchse sind im Februar immer noch in der sogenannten Ranzzeit. Das ist die Zeit, in der die Rüden umherstreifen und nach einer Partnerin Ausschau halten.
Die Ranzzeit dauert von Dezember bis Februar und jetzt sind die Tiere in den Nächten besonders laut, vielleicht hast du sie ja auch schonmal bellen, knurren oder keckern hören?
Fuchswelpen werden meist im Frühling (März oder April) geboren. Ein Wurf besteht oft aus 4–6 Welpen.
Die Jungtiere wachsen in einem Fuchsbau auf – einem unterirdischen Höhlensystem, das häufig von Dachsen übernommen – und dann von Füchsen erweitert wird.
In den ersten Wochen bleiben die Welpen im Bau. Später beginnen sie dann, vor dem Bau zu spielen und ihre Umgebung zu erkunden. Wenn man besonders viel Glück hat, ist diese Phase eine der seltenen Gelegenheiten, Füchse auch bei Tag beobachten zu können.
Der Rotfuchs besitzt einige erstaunliche Fähigkeiten:
Die meisten Menschen sehen Füchse eher selten – entdecken aber ihre Spuren. Typisch für Fuchsspuren sind:
Vielleicht bist du seinen Spuren auf Feldwegen, im Wald oder im Schnee schon einmal begegnet? In unserem Blogbeitrag „Tierspuren im Schnee“ erfährst du mehr dazu, wie du Fuchs-Trittsiegel erkennen kannst.
Neben Trittsiegeln hinterlässt der Fuchs auf seinen Wegen auch noch weitere Zeichen der Anwesenheit.
Seinen Kot, bzw. seine „Losung“ setzt er sehr gerne deutlich sichtbar ab, mitten auf einen Weg oder auf einen Baumstumpf. Dies dient der Reviermarkierung. Häufig benutzte Wege – sogenannte „Wechsel“ – werden ebenfalls oft mit Urin markiert, und an Stacheldrahtzäunen finden wir Haare.
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Ein ausgewachsener Rotfuchs erreicht eine Körperlänge von etwa 50 bis 90 cm. Dazu kommt ein buschiger Schwanz von etwa 30 bis 50 cm Länge. Das Gewicht liegt meist zwischen 4 und 8 Kilogramm, kräftige Rüden wiegen oft mehr.
Der Fuchs ist ein Allesfresser. Zu seiner Nahrung gehören vor allem Mäuse, Kaninchen, Insekten und Regenwürmer. Außerdem frisst er Früchte, Beeren, Fallobst, Eier und gelegentlich Aas, oder er bedient sich an Mülleimern und Komposthaufen.
Der Rotfuchs lebt in vielen unterschiedlichen Lebensräumen. Man findet ihn in Wäldern, auf Feldern, in Kulturlandschaften und sogar in Städten. Seine Anpassungsfähigkeit macht ihn zu einem der erfolgreichsten Wildtiere Europas und sorgt dafür, dass er auf fast allen Kontinenten zu Hause ist.
Der Begriff Raubtier ist inzwischen veraltet. Heute spricht man davon, dass der Fuchs ein Beutegreifer ist. Er gehört zur Ordnung der Carnivoren, also der Fleischfresser. Trotzdem ernährt er sich nicht ausschließlich von Fleisch, sondern nutzt ein sehr breites Nahrungsspektrum – darunter Früchte, Beeren, Fallobst, Eier usw.
Fuchswelpen werden meist zwischen März und April geboren. Ein Wurf umfasst häufig vier bis sechs Jungtiere, die in einem unterirdischen Bau aufwachsen. Nach ca. 3–4 Wochen verlassen die Jungen den Bau und beginnen durch Spielen und Raufen die Rangordnung im Rudel festzulegen. Eine der seltenen Gelegenheiten, Füchse auch bei Tag beobachten zu können.
Kurz gesagt: Eine Fuchsspur zeigt vier Zehen mit scharfen, nach vorne gerichteten Krallenabdrücken. Typisch ist ein relativ großer Zwischenraum in der Mitte des Trittsiegels. Der Mittelhandballen enthält einen unbefellten Streifen, der im Trittsiegel häufig sichtbar ist und dieses unverwechselbar macht.
Der Rotfuchs ist der häufigste Beutegreifer in Deutschland und kommt in nahezu allen Regionen vor – von ländlichen Gebieten bis in große Städte. Seine Anpassungsfähigkeit ist enorm. In Städten dienen ihm Kompost, Katzenfutter und der Inhalt von Mülleimern als zusätzliche Nahrungsquelle.
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